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Karlsbad, 15. August 2006
BBO basierter Elektrooptischer Modulator (EOM)

Transversal angeregte elektrooptische Modulatoren ? auch Low-Voltage-Modulatoren genannt - setzt man für Aufgaben der Amplituden- und Polarisationsmodulation in der Lasertechnik ein. Traditionell nimmt man KD*P als aktiven Kristall. Aber mit dem Aufkommen hochrepetitiver Pulspicker-Anwendungen wachsen die Anforderungen an die Leistungsdaten der EOM?s  und neue Kristalle müssen her.

BBO zeigt sehr interessante Eigenschaften wie hohe optische Belastbarkeit, keine Piezoaktivität (Ringing) bei Frequenzen im 10...200 kHz Bereich, geringe Hygroskopie, niedrige Kosten und gute Verfügbarkeit auf dem Weltmarkt. Außerdem überdeckt BBO den Spektralbereich von 250 bis 2.000 nm und zeigt ein exzellentes Kontrastverhältnis.

Elektrooptische BBO Modulatoren eignen sich deshalb hervorragend als Q-switche, regenerative Verstärker und Pulspicker mit Repetitionsraten bis 100 kHz (und mehr) in gütegeschalteten Lasern mit beispielsweise 80 MHz Pulsrate.

Allerdings hat BBO vergleichsweise hohe Treiberspannungen, die insbesondere im nahen IR sehr hohe Anforderungen an die Treiberelektronik stellen. Um die Treiberspannungen deutlich zu reduzieren verwendet Lasermetrics bei Bedarf zwei BBO Kristalle optisch in Serie, elektrisch parallel (transversale Anregung) und reduziert damit die Treiberspannung dramatisch.

BBO Zellen aus dem Programm Lasermetrics bietet DÖHRER Elektrooptik GmbH.

Quelle: DÖHRER Elektrooptik GmbH
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